Salbei (Salvia officinalis)


Die graugrünen, samtigen Blätter sind von hoher Würzkraft und daher nur sparsam zu verwenden.
Sie werden frisch oder getrocknet im Ganzen oder gehackt verwendet und sind sehr ergiebig.
Vor allem frische Salbeiblätter haben das typische herbduftende Aroma.
Man gibt Sie unter Kräutermischungen für Omeletts, Suppen, Tomatensalate,
sowie Diät- und Rohrkostspeisen.
Mit Salbei würzt man fette Fisch- und Aalgerichte, Enten-, Gänse- und Truthahnbraten, Fleischfüllungen
Tomatenspeisen, Hülsenfrüchte und Leber und richtet Marinaden für Wild- und Schweinefleisch an.
Das volle Aroma erreicht man erst beim Kochen, also nicht erst den fertigen Gerichten zufügen,
wie man das mit vielen anderen Küchenkräutern macht.

 

Wer empfindlich gegen den typischen Hammel- und Wildschweingeschmack ist,
der sollte die Fleischstücke in eine Marinade aus 2 ausgekochten Salbeiblättern, etwas Essig und Salz legen.
Auch bei Schweinefleisch erzielt man eine feine aromatische Geschmacknuancierung.
Die Marinade wird lauwarm angewendet und ist recht wirksam.

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