Die Geschichte der Schokolade



Schon vor 1400 Jahren braute das Volk der Tolketen aus Mittelamerika ein Getränk aus Kakaobohnen.
Später übernahmen ihre Nachbarn, die Azteken, diesen Brauch und nannten das Getränk Chocolatl.
Für die kriegerischen Indianer war die Chocolatl etwas ganz besonderes.
Sie galt als belebendes Getränk und als Trunk der Götter.

Vor knapp 500 Jahren eroberten die Spanier das Reich der Azteken.
Neben Gold brachten sie auch Kakaobohnen nach Europa.
Hier wurde aus der "Chocolatl" der Azteken die Schokolade.
Sie war damals sehr teuer. Daher konnten sich nur Fürsten und reiche Kaufleute den Genuss leisten.
Vor 150 Jahren begann schließlich die Massenproduktion von Schokolade.
Heute wird Kakao, ein Bestandteil der Schokolade, in Süd- und Mittelamerika, Asien und Afrika angebaut.


So entsteht die Schokolade

 

20 bis 50 gelbe Früchte wachsen am Stamm und den
dicken Ästen des Kakaobaumes.
Arbeiter ernten die bis zu einem halben Kilo schweren Früchte mit langen Stangen.
 

Arbeiter schneiden die Früchte mit Messern auf und
holen die Bohnen heraus.
Dann werden die Bohnen in Bananenblätter gepackt.
Sie reifen darin eine Woche lang.
 

Nun werden die Bohnen in der Sonne getrocknet.
Anschließend transportiert ein Schiff sie nach Europa.
Dort werden sie geröstet und gemahlen.
So entsteht die Kakaomasse.
 

Der Kakaomasse werden Zucker, Milch und Zusatzstoffe beigemischt.
Maschinen walzen und kneten die Masse bis zu zwei
Tage durch.
Dann wird sie in Formen gegossen und verpackt.
Fertig ist die Schokolade.
 

 

Der Konditor gießt heiße Schokolade in eine Form (1). Dann schließt er sie (2) und dreht sie mehrmals,
bis sich die Schokolade an der Innenwand gleichmäßig verteilt hat und wieder erstarrt ist (3).
Nun öffnet er die Form (4) und fertig ist ein Weihnachtsmann.


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