Vatertag




Hab Dank für Deine Güte
und für Dein still Verstehn.

So oft ich mich bemühte,
Du ließest mich nicht gehn,

bevor du mich getröstet
und an das Herz gedrückt,

bevor Du Mut einflößtest
und mich zurechtgerückt.

Der Vater plant und sorgt sich sehr:
"Wo bring ich all die Dinge her,
die meine Kinder brauchen?"

Er geht zur Arbeit schon vor Tag
und hat acht Stunden Müh und Plag,
ganz selten was zu rauchen.

Er lässt das Geld der lieben Frau,
geht täglich weiter hin zum Bau,
ganz selten geht er tanzen.

Der Vater hört den Kindern zu
und bringt sie abends gern zur Ruh.
Er geht und kauft die Ranzen.

Dafür, dass er so selbstlos ist,
wird er von Frau und Kind geküsst

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