Muttertag (1)
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Wo meine Wiege stand, da weil ich immer, ach, so gern, ich denke sehnsuchtsvoll zurück, bin ich in weiter Fern`. Wie ist die schöne Jugendzeit im Leben doch so süß: Du liebes, gutes Mutterherz, du bist mein Paradies! Die Mutter schütze mich vor Leid, vor Ungemach und Not, sie reichte mir mit Freuden hin das letzte Stückchen Brot. Sie lehrte mich wie im Gebet den lieben Gott ich grüß: du bist mein Paradies! |
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Zum heutigen frohen Feste wünsch ich von Herzen dir das Schönste und das Beste und deine Liebe mir. Nimm meinen Wunsch aus reinem Sinn und treuer Liebe freundlich hin! |
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Du sagtest oftmals "tu dies nie" und legtest Pflaster auf mein Knie. Du hast mit mir geweint, gelacht und mir gleich wieder Mut gemacht. So ist vergangen Jahr um Jahr, heute hast du graues Haar Dankbarkeit- sie bleibt bestehn, auch wenn die Wege weitergehn. |
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Liebe Mutter, nun hab acht, was ich dir als Geschenk gebracht. Gewünscht hast du`s schon lange dir, so nimm es freundlich an von mir, es mag dir lieb und nützlich sein und beim Gebrauch gedenke mein |
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Du hast Frühstück gemacht, und trotz deiner Sorgen mit uns gescherzt und gelacht. So war es schon am Morgen. Du hast und pünktlich geweckt, und hättest schlafen können. Du hast und Geld zugesteckt, um uns zu verwöhnen. Nicht nur am Muttertag woll`n wir daran denken. Wir wollen Tag für Tag dir unsre Liebe schenken. |
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Ein Kleinod ist das allerbest` das pfleg`ich wohl und halt es fest und halt`es hoch in Ehren: Das ist die Mutterliebe gut, die gibt mir immer neuen Mut in allen Lebensschweren. Und ist dein Herz so freudenleer, und ist dein Aug`so tränenschwer, blick`in ihr Aug`hinein: das hat gar lichten, hellen Strahl und trocknet die Tränen allzumal wie Frühlings-Sonnenschein. |
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So gern hätt ich ein schönes Lied gemacht von deiner Liebe, deiner treuen Weise; die Gabe, die für andre immer wacht, hätt ich so gern geweckt zu deinem Preise. Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr, und wie ich auch die Reime mochte stellen, des Herzens Fluten wallten darüber her, zerstörten mir des Liedes zarte Wellen. So nimm die einfach schlichte Gabe hin, von einfach ungeschmückten Wort getragen, und meine ganze Seele nimm darin: Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen. |
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Mütter heben 100 Hände. Sie sind immer da. Und man braucht sie Tag für Tag, selbst in Afrika. Muss ich mal zum Zahnarzt gehen, geht die Mutti mit. Möchte ich den Zirkus sehen, erfüllt sie meine Bitt`! Bin ich krank, misst sie mein Fieber, streichelt mir das Haar. Hab ich Mutti darum lieber als im letzten Jahr? Sie verzeiht mir meine Streiche lächelnd. Und ich weiß: Gäb`s für Mütter einen Orden, kriegte sie den 1. Preis! |
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Wir wären nie gewaschen, und meistens nie gekämmt, die Strümpfe hätten Löcher, und schmutzig wär das Hemd. Wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt, wen Du nicht täglich sorgtest, das alles klappt und stimmt. Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Kuss und bis zu beiden Ohren die Hand von Pflaumenmus. Wir könnten auch nicht schlafen wenn du nicht noch mal kämst und uns, bevor wir träumen in die Arme nähmst. Und trotzdem! Sind wir alle Auch manchmal eine Last Was wärst Du ohne Kinder? Sei froh das du uns hast! |